Industrie 4.0 – Früher vs. Heute: MABEWO AG – Investitionen in „grüne Technologie“ lohnen und machen die Welt ein Stückchen besser – im Gespräch mit Jörg Trübl, Verwaltungsrat der MABEWO AG in Küssnacht / Schweiz.

Das große Ziel heißt Klimaneutralität bis zum Jahr 2050. Wissenschaftlich wurde untersucht, ob Investitionen in grüne Technologien Sinn machen oder nicht und welche Hilfsprogramme für den grünen Umbau der Welt reichen würden. Wie wichtig ist in diesem Zusammenhang die Entwicklung der Industrie 4.0 mit intelligenten Systemen, Digitalisierung, Innovation und Technologie. Wie gestalten sich Fertigungsplanung und Steuerung durch intelligente Anlagen, Kommunikation von Werkstücken und Materialien und die eigenständige Steuerung von Prozessen. Einen Beitrag dazu möchte die schweizerische MABEWO AG, die Photovoltaikanlagen unter Nutzung modernster Technologien erstellt, betreibt und vermarktet, leisten. Die MABEWO-Gruppe setzt auf Indoor-Farming in modularen Produktionseinheiten, die durch die Energie der Sonne autark versorgt werden. Umweltingenieur und Verwaltungsrat Jörg Trübl hierzu: “Wir setzen mit den Indoor-Farming-Produktionsanlagen auf Nahversorgungskonzepte, die an ruale Strukturen mit modernster Technologie angelehnt sind. Die technologischen Ideen erforschen wir an dem Konzept der Produktion und der Nutzung und Vermarktung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie pharmazeutischen Erzeugnissen vor Ort.”

Das Internet der Dinge (IoT) und Hightech Farming

Eine Herausforderung betrifft Material, Werkzeug und deren Vernetzung. Innovation und technologischer Fortschritt ermöglichen den Einsatz von neuen Materialien, wie beispielsweise Carbonfaser. Durch die Verwendung von Carbonfaser-verstärktem Kunststoff (CFK) werden Maschinenschlitten und Spannfutter bis zu 70 Prozent leichter, somit reduziert sich die aufzuwendende Energie. Die wichtigsten Veränderungen bei den Werkzeugen beziehen sich auf die Werkstoffe der Drehmeißel und Fräsköpfe. Diese werden heutzutage mit kubischem Bor-Nitrit (CBN), Diamantbeschichtung oder polykristallinen Diamantschneiden versehen, um härtere Werkstoffe leichter bearbeiten zu können und den Energieaufwand sowie die Abnutzung zu minimieren. “Für das Farming 4.0 – die Industrialisierung der Landwirtschaft liegt der Schlüssel in der Automatisierung von Prozessen. Das zukünftige Hightech Farming bedeutet, dass der Landwirt nicht mehr auf sein Feld muss, sondern Drohnen nachschauen und selbstfahrende Landtechnik die Arbeit erledigt. Das Indoor-Farming in den Solar-Domes der MABEWO-Gruppe erfolgt vertikal, in mehrlagigen angeordneten Kultur Systemen einer geschlossenen Gebäudestruktur, dies ermöglicht Lebensmittel direkt in Ballungszentren umweltschonend und in großen Mengen zu produzieren”, erklärt Jörg Trübl das Hightech Farming Konzept der MABEWO-Gruppe.

Klimaneutralität durch den Umbau der globalen Energiesysteme
Technikum Solar-Dome / Mabewo AG Schweiz

Grüne Energie und Produktion – Entwicklungsstadien der Industrialisierung

Die vierte industrielle Revolution ermöglicht eine enorme Steigerung der Flexibilität und Effizienz. Diese erhöhte Flexibilität macht die Personalisierung von Produkten in Echtzeit möglich. Sie erleichtert die Umstellung auf individuelle Anpassung der Produktionsabläufe um einiges, dies findet sich auch in den additiven Fertigungsverfahren, wie dem 3-D-Druck wieder. “Diese Verfahren gelten als mögliche Schlüsseltechnologien in der Industrie 4.0, da der 3-D-Druck sehr flexibel ist. Mit einer Maschine kann man beispielsweise ein Brillengestell fertigen und im nächsten Moment eine Werkzeughalterung. Diese Flexibilität wird erweitert durch Planungssoftware, welche die Fertigung und Produktion im Zeitalter der vierten industriellen Revolution grundlegend verändert haben”, erläutert Jörg Trübl.

Die entsprechenden Planungs- und Organisationssoftwares sortieren und priorisieren neben den Produktionsmitteln und -maschinen auch die Produktionsmaterialien. Dies ermöglicht die Just-in-time und Just-in-sequence Produktion. “Diese neuen Möglichkeiten bewirken massive Kosteneinsparungen in Lagerung und Logistik. Der ständige intelligente Datenaustausch und die Kommunikation zu anderen im Wertschöpfungszyklus eines Produkts beteiligten Firmen und Abteilungen beschleunigen und vereinfachen es, auf Veränderungen oder Kundenwünsche zu reagieren. Durch das kontinuierliche Sammeln von Daten (Big Data) kann der Fertigungsprozess fortlaufend optimiert werden”, gibt Jörg Trübl zu bedenken. Der 3-D-Druck und andere additive Fertigungsverfahren wie Stereolithografie (SLA) und selektives Lasersintern (SLS) haben besonders durch die einfache Integration von Kunden- und Erfahrungsdaten in Produktionen einen innovativen Vorsprung gegenüber herkömmlichen Fertigungstechnologien.

Kritik Indoor-Farming: hoher Stromverbrauch

Als Nachteil von Indoor-Farming-Anlagen werden die hohen Stromkosten für Beleuchtung und Klimatisierung diskutiert. Die Klimaneutralität von Indoor-Farming-Anlagen hat hohe Priorität. Jörg Trübl hierzu: “Die MABEWO-Gruppe hat dazu eine Lösung gefunden. Die Besonderheit liegt in der Form der Photovoltaikanlage. Die halbrunde Anordnung der Solarpaneelen hat verschiedene Vorteile: sie ahmt die natürliche Krümmung der Welt nach und erzielt dadurch Stabilität, ist platzsparend und unter den Solarpaneelen werden modulare Produktionseinheiten angeordnet. nutzt in ihren Indoor-Anlagen die LED-Technologie, kann auf chemische Mittel wie Insektizide, Pestizide oder Herbizide verzichten und die benötigte Energie wird durch Photovoltaik direkt gewonnen und gespeichert.” Beim Indoor-Farming entstehen zusätzliche Mehrwerte gegenüber der Produktion im Gewächshaus oder Freiland, wie die homogene Qualität und Freiheit von Fremdstoffen. “Der Reinheitsgrad der pflanzlichen Rohstoffe ist für Abnehmer aus der Pharma- und Lebensmittelindustrie von elementarer Bedeutung, diese Ziele werden durch die Automatisierung, Steuerung und Überwachung in Indoor-Farming-Anlagen erreicht werden”, ist sich der Umweltingenieur Jörg Trübl sicher.

Klimaneutralität durch den Umbau der globalen Energiesysteme
Philipp Jonathan Bossert / Student & Blogger

Fazit: Grüne Investitionen machen Sinn – Forschung und technologischer Fortschritt wirken sich weltweit aus.

Studien belegen, dass die globale Energiewende realisierbar ist, wenn in den nächsten fünf Jahren jeweils zehn Prozent der angekündigten Investitionen in Solarstrom, Wind, Effizienz und Elektromobilität flössen. Industrie 4.0, Hightech-Farming und Klimaneutralität sollte ökonomische Klugheit und ökologische Effizienz vereinen.

V.i.S.d.P.:

Philipp Jonathan Bossert
Student & Blogger

Über den Autor:

Digitalisierung – eins der wichtigsten und prominentesten Themen im 21. Jahrhundert, aber trotzdem für viele immer noch nicht fassbar. Philipp Jonathan Bossert, Student in Berlin und Blogger. Er studiert Wirtschaftsingenieurwesen und beschäftigt sich der Transformation durch Digitalisierung und der damit verbundenen Entwicklung aus ingenieurtechnischer Perspektive. Weiteres Interesse liegt neben dem Studium in der Musikproduktion. Seit Jahren als Musikproduzent tätig, beobachtet Philipp Jonathan Bossert das Fortschreiten der Transformation als kontinuierliche digitale und automatisierte Entwicklung.

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Chli Ebnet 3
CH-6403 Küssnacht/Rigi
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T +41 41 817 72 00
info@mabewo.com

Vertreten durch Herrn Jörg Trübl

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Die MABEWO AG steht für Nachhaltigkeit. „Make a better world“ investiert in die Zukunft und schafft Lebensgrundlagen, in denen grundlegende Bedürfnisse abgedeckt werden: MABEWO nutzt Photovoltaikanlagen zur Wasser- und Stromproduktion. MABEWO ist ein verlässlicher lokaler Dienstleister, der die Lebenssituation der Menschen verbessert und Arbeitsplätze schafft. Herr Jörg Trübl ist ausgebildeter Umweltingenieur und verfügt über 20 Jahre praktische wirtschaftliche Erfahrung in der Unternehmensführung als Berater, Coach und CEO von KMUs in Europa. Weitere Informationen unter: https://www.mabewo.com/

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